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Schreibtipp #1: Das richtige Setting

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber das Schreiben zählt für mich definitiv zu den Aktivitäten, die nicht immer auf Knopfdruck funktionieren. Während ich zu denjenigen zähle, die sich ihr Geld auch im täglichen Job mit dem Texten verdienen, kann es nach Feierabend schon einmal schwierig werden, die Gedanken noch einmal zu sammeln und mit der eigenen Story weiterzukommen. Selbstmotivation ist nicht immer einfach, insbesondere nach einem stressigen Arbeitstag.

Da es mir oftmals selbst an Motivation gefehlt hat und ich auch auf der Arbeit den ein oder anderen Kniff nutze, um in die verschiedenen Themen zu kommen, möchte ich meine kleinen Tricks gern mit dir teilen. Heute starte ich daher eine kleine Reihe, die sich rund um das Thema Schreibtipps dreht.

Fangen wir also mit Punkt eins an: Dem richtigen Setting.

Wenn dieser Tipp vor allem im Privaten Sinn zu machen scheint, solltest du ihn auch im Büro nicht vernachlässigen. Unabhängig davon, ob du die Möglichkeit hast im Home Office zu arbeiten, oder an deinen Schreibtisch vor Ort gebunden bist, gibt es einige Möglichkeiten, um dich fit für das Schreiben zu machen. Denn zu dem Setting gehört zwar eine Umgebung, in der du dich wohl fühlst, diese ist zum Glück jedoch nicht allein ortsgebunden. Insbesondere deine Stimmung ist für ein richtiges Setting entscheidend.

So versuche ich mich, wenn es mir schwer fällt in ein Thema hinein zu kommen, in die richtige Stimmung zu versetzen. Zählst du ebenso wie ich zu den musikaffinen Menschen, kann bereits die eigene Playlist kleine Wunder bewirken. Denn das passende Lied motiviert nicht nur, sondern ermöglicht es uns auch, in unsere kleine Welt abzutauchen. Das bedeutet natürlich nicht, dass du dich gedanklich zurück an den letzten schönen Konzertabend oder in den Urlaub beamen sollst. Vielmehr geht es darum, dass du dir einen mentalen Raum schaffst, in dem du dich besser auf dein aktuelles Thema konzentrieren kannst. Fokus ist hier das wichtige Schlagwort. Durch das Ausblenden anderer Hintergrundgeräusche, oder auch Gespräche um uns herum, können wir fokussierter an unserem Text arbeiten. Dabei kann es auch hilfreich sein, wenn du mögliche Ablenkungen, wie das Telefon, das Mailprogramm oder sonstige Dinge, die dich mit alarmierenden Tönen gern ablenken, zur Seite legst oder auch ausstellst. Ich weiß – das ist wirklich ein seltsames Gefühl das Handy mal links liegen zu lassen. Sobald du unnötige Ablenkungen jedoch ausblendest, fällt es dir vermutlich wesentlich leichter, dich auf eine Sache zu konzentrieren. So beispielsweise auch auf das Schreiben. Versprochen. 😉

© JanBaby @pixabay

Um das richtige Setting für dich zu schaffen, ist es außerdem essentiell, dass du dich wohl fühlst. Löst der Duft von frischem Kaffee oder Tee beispielsweise Wohlbefinden bei dir aus, sorg einfach dafür, dass eine frische Tasse des jeweiligen Getränks neben dir steht. Kuschelst du dich beim Schreiben im Normalfall am liebsten ein und erstellst deine Texte gern vom heimischen Sofa aus, ist das recht schwierig dieses Setting am Arbeitsplatz nachzustellen. Doch lass dich nicht entmutigen und versuche es beispielsweise einfach mal mit einem Kuschelschal – auch der kann für ein Gefühl von Geborgenheit sorgen. Dieser kleine Kniff lässt sich übrigens auf vielseitige Vorlieben anwenden. Manchmal reichen kleine Auslöser, wie ein kuscheliger Schal, das heimliche Ausziehen der Schuhe unter dem Schreibtisch oder auch das Tragen der Lieblingsbluse für kleine Wohlfühl-Impulse.

Mit folgendem Auslöser von Schreibblockaden dürften sich die meisten schon beschäftigt haben: Stress. Denn dieser ist nicht nur nervig sowie auf Dauer ungesund, sondern auch ein wahrer Schreibkiller. Wenn dir also noch zehn andere Aufgaben im Kopf herumgeistern, die du eigentlich schon längst angehen wolltest, wird es schwieriger sich auf deinen Text zu konzentrieren. Ich weiß, Stress kann man nicht einfach abschalten – das wäre auch zu schön um wahr zu sein. Doch wir können zumindest dafür sorgen, dass wir den Auslöser für einen Moment aus unserem Kopf verbannen. Wenn du merkst, dass sich bereits die nächsten Aufgaben auf deiner mentalen Erledigungsliste ansammeln, fokussiere dich ausschließlich auf das Jetzt. Setz dir einfach ein realistisches Zeitfenster, bis zu dessen Ende du weitere Aufgaben zur Seite schiebst. Ein Schwung Struktur kann hierbei wirklich weiterhelfen. Ist dein Zeitfenster für das Schreiben beendet, kannst du dich wieder mit der nächsten anfallenden Aufgabe beschäftigen.

Du hast noch mehr Ideen, wie man für ein angenehmes Setting sorgen kann? Dann kommentier den Beitrag sehr gern. ✍️ Ich bin gespannt auf deine Ideen!

Mehr zum Thema Stress und wie du ihn an einigen Stellen vermeiden kannst, erfährst du übrigens im nächsten Schreibtipp.

Dich interessiert ein anderes Thema? Dann schreib mir doch einfach eine Mail. Ich freue mich von dir zu lesen.

Beitragsbild: © Pexels auf Pixabay

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